• Melanie Ruoss

Jänzi, Obwalden

Dauder 5 h - Distanz 11.7 km - Höhenmeter 380


Auf der Suche nach einer Wanderung in der Gegend Sarnersee, Glaubenpass bin ich auf den Jänzi gestossen und wurde neugierig.

In den Beschreibungen steht ausdrücklich, dass es ein Wanderweg durch Moorgebiet ist, also hohe Wanderschuhe anziehen und los.


Tweety und ich waren relativ spät unterwegs und erst um 10.15 Uhr auf dem Parkplatz Langis an der Glaubenberg Passstrasse. Gut organisiert wurden wir eingewiesen, es hat schon relativ viele Autos.


Aber bereits auf den ersten Meter waren wir völlig alleine unterwegs. Der Weg führt über eine schön gelegte Steintreppe zuerst hinauf und dann über einen sehr holperigen Weg hinunter nach Schwendi-Kaltbad.


Dort startet der Moorweg entlang der grossen Schliere, einem Bergflüsschen, das idyllisch leicht abfallen Richtung Sarneraa im Tal unten fliesst. Der Weg zieht sich, ist aber wundervoll zum gehen. Wir überhüpfen bereits die ersten Moortümpel und meine Schuhe kriegen den ersten Matsch ab.


Dann biegt man rechts ab und der Aufstieg beginnt, immer noch auf Moorboden. Hilfreich ist die gelegte Matte, auf der Menschen wunderbar wandern können, für Hundepfoten etwas mühsam, Tweety ist dann nebenan in der weichen Wiese und halt manchmal im Matsch gelaufen.

Über die erste Wiese hoch biegt der Weg dann in den Wald ein und man befindet sich auf einen - zwar immer noch sehr nassen und plotschigen - Waldwanderweg mit Wurzeln und Steinen. Der Aufstieg ist sehr angenehm, nicht zu steil, zuerst zur Egg und dann weiter zum Hüenergütsch und schliesslich zum Janzi.

Da oben erschliesst sich einem ein wunderbares Panorama auf den Bergzug, hinter dem sich die Melchseefrutt befindet.

Nach einer kurzen Pause um die wundervolle Aussicht zu geniessen, machen wir uns wieder an den Abstieg. Es geht den gleichen Weg zurück. Die Route hinten hinunter führt leider an die Strasse und wir müssten ein ganzes Stück der Strasse entlang zurück, darauf habe ich keine Lust.


Der Abstieg gelingt entgegen aller Erwartungen und trotz all den morastigen Abschnitten erstaunlich gut. Es ist zwar sehr nass, aber nicht rutschig, da der Moorboden Halt bietet.

So sind wir dann nach 2 Stunden wieder unten und geniessen die letzten - etwas müden Meter - entlang der grossen Schliere wieder zurück zum Parkplatz Langis.

Hier noch der Link zur Komoot Streckenführung.

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